Das Monochord
Das Monochord ist das ureigentliche Saiteninstrument. Es besteht aus einem länglichen Holzkasten auf dem eine oder mehrere Saiten aufgespannt sind. Diese kann mit Hilfe eines Stegs, der beweglich unter ihr angebracht ist, geteilt werden. Das Teilungsverhältnis kann auf einer Skala auf der Decke des Resonanzkastens abgelesen werden. Einfache Teilungsverhältnisse ergeben Konsonanzen, komplizierte Dissonanzen.
Seit der Antike wurde das Monochord verwendet, um musiktheoretische und physikalische Zusammenhänge zu demonstrieren. Pythagoras hat damit die Teilungsverhältnisse von Saiten erforscht und seine Theorie der Konsonanz entwickelt haben. Das älteste Dokument mit einer Tonsystemdarstellung am Monochord ist die Teilung des Kanons von Euklid. Von Ptolemaios stammen die ältesten messtechnischen Verfeinerungen am Kanon.
Ein Monochord dient heute noch zur Veranschaulichung von akustischen Phänomenen, wie der Zusammenhang zwischen Tonhöhe und Saitenlänge; die Bildung von Obertönen durch harmonische Teilung; sowie Resonanz und Schwingung. Bei den von mir hergestellten Monchorden fließen die neuesten Erkenntnissen aus dem Klavier- und Flügelbau ein.Um ein größtmögliches Klangspektrum und Stimmhaltung zu erhalten verwende ich Grundsätzlich nur Materialen von absoluter Top-Qualität. Die verwendeten Resonanzböden stammen aus dem Klavier- und Fügelbau ebenso Stimmstöcke, Stimmwirbel und das Saitenmaterial.
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